Vielleicht habt ihr Lust mitzudenken, eine eigene Andacht zu schreiben, euch Gedanken zu machen, euch auszutauschen über Gott und die Welt.
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Schnee Andacht! von Jessica Schukraft
TandemAndacht! von Daniel Febel und Dorothea Färber
Eine Tandem-Andacht
Was aber ist auch eine Tandem-Andacht? Nun, da sitzen zwei vor dem PC und andachten. Wir, Doro und Daniel, machen eine Andacht zusammen.
Doro meinte, man würde manchmal auch etwas dahinbeten. Das Wort dahinbeten ist ja etwas gewagt und steht so auch nicht im Duden. Und man könnte meinen, so ein Gebet ist nicht ganz das, was ein Gebet sein sollte: nämlich sich an Gott wenden, es wirklich ernst meinen und sich bewusst sein, mit wem man denn da im Himmel und auf Erden spricht. In der Nähe von dahinbeten könnte das Wort dahinreden – oder dahinschwätzen – stehen. Auch ein Beleg für eine zweifelhafte Tätigkeit. Schnell mal was dahin geredet, schnell mal was dahingebetet – kann man so mit seinem Mitmenschen und kann man so mit Gott umgehen?
Ich frage Doro. Hier ihre Antwort: Das Wort hat wirklich so eine Zweideutigkeit, aber sie denkt, dass man das schon kann und darf. Nun, so frage ich mich, wie sie das wohl begründet! Hier Doros Begründung: Gott möchte mit uns eine Beziehung und nimmt auch unsere wirren Gedanken, die nicht oder gar nicht reflektiert sind, sicher auf. Wir können sie ihm einfach so hin legen.
O.k., denke ich, so ist es ja auch unter uns Menschen: Wenn man eine Beziehung zu einem anderen Menschen hat, dann kann man schon mal lockerer sein mit dem, was man sagt, weil die Grundlage steht. Und doch habe ich gemerkt, dass mir auch vertraute Leute nicht alles sagen können, ich manchmal locker und leicht Dahingesagtes „in den falschen Hals“ bekomme. Denn nicht immer bin ich in der Stimmung, Aussagen anderer einfach an mir abperlen zu lassen. Und ich weiß, dass es auch Themen gibt, da bin ich empfindlich. Ob Gott auch manchmal nicht in der Stimmung ist, unser Dahingebetetes einfach so zu nehmen, ob auch er bei manchen Fragen empfindlich ist? Denn man kann mit vielem einfach Dahingesagten andere verletzen. Also: Könnte man Gott auch verletzen mit so Sachen, die dahingebetet sind? Oder was einem so raus rutscht: „Ach Gott...“? Doro meint, dass Gott da nicht nachtragend oder abweisend ist. Er kann mit unseren wohl überlegten und unseren spontanen Äußerungen sicher umgehen! In den spontanen Dingen ist auch viel Bewegung, ist auch Echtes drin! Wenn er sich unter uns Menschen mischt, wenn die Menschwerdung Gottes, wie es so schön heißt, Wirklichkeit geworden ist, dann eben auch in dieser Frage mit dem dahinbeten. Mal kurz etwas gebetet, mal kurz einen Gedanken an Gott, mal kurz ein Blick auf Jesus – wir brauchen es, wir können es und wir dürfen es tun.
Und – ehrlich gesagt, wir haben diese Gedanken, diese Tandem-Andacht genauso gemacht. Das ist keine Aufforderung zur Schluderei im Umgang mit Gottes Wort. Es macht sicher Sinn, wenn man in einer gewissen Regelmäßigkeit Andachten macht, dass davon einige sehr intensiv vorbereitet (auch Wort wörtlich aufgeschrieben) werden. Denn daran schärft sich unser Vermögen dies zu tun. Aber die Wirkung liegt nicht alleine in unserer Vorbereitung, sondern ob Jesus sich neben uns stellt und mitredet.
So ist das mit dem Dahinbeten ja auch: Es kommt bei Gott durchaus an, wenn Jesus zustimmend nickt.
Amen, hat Doro an dieser Stelle gesagt. ;-)
(Daniel Febel, Dorothea Färber)
Schnee (Jessica Schukraft)
Hinführung:
Ich hab euch heute etwas mitgebracht (Schneeball hochheben und zeigen)
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Was bedeutet denn für euch Schnee? (Schneeball wird im Kreis herumgereicht und jedes Kind das möchte darf etwas dazu sagen)
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Was kann man aus Schnee alles machen/ bauen? (Schneeball wird im Kreis herumgereicht und jedes Kind das möchte darf etwas dazu sagen)
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Aus was besteht denn so ein Schneeball? (In die Runde fragen, Schneeball aber nur exemplarisch nach oben halten)
Überleitung:
Jetzt haben wir ja ganz schön viel über so einen Schneeball herausgefunden. Wir wissen nun, dass man mit ihm viel Spaß haben kann, mit ihm viele verschiedene Sachen machen kann, dass er aus verschiedenen Kristallen besteht,... (Ideen von den Kids aufgreifen)
Hauptteil:
Wenn wir das jetzt so betrachten, dann ist unsere Jungschar ja eigentlich auch nichts anderes als ein Schneeball, oder?
Ihr denkt euch jetzt bestimmt, Jungschar – ein Schneeball, hä?! Versteh ich nicht...
Ich erkläre es euch:
Vorhin haben wir ja gemeinsam herausgefunden, dass ein Schneeball aus ganz vielen kleinen Schneekristallen besteht. Wie ihr schon gesagt habt, sehen die alle anders aus und haben eine andere Größe, der eine ist vielleicht groß und hat ein einfaches Muster, wohingegen ein anderer Kristall eher klein ist und ein schwieriges und total verzweigtes Muster hat.
Genauso ist es doch auch bei uns, unsere Jungschar besteht aus ganz vielen verschiedenen Kindern, da sind z.B. der Leon, die Lisa,...(ein paar Kids aufzählen und auf sie zeigen).
Und keiner von euch ist genauso wie der andere – jeder kann etwas anderes gut, stimmt´s?
Der eine kann vielleicht gut Fußball spielen, der andere Geschichten erzählen,...(aufzählen und auf die Fähigkeiten der verschiedenen Kinder eingehen)
Und wenn man das so betrachtet ist es ja auch gut, dass jeder etwas anderes gut kann, ansonsten wär´s ja ganz schön langweilig, oder?
Abschlussgedanke:
Kommen wir jetzt aber noch mal zu unserem Schneeball vom Anfang zurück (hochhalten).
Ist es nicht toll, wie aus so vielen kleinen Kristallen so ein toller Schneeball werden kann. Und wie ihr vorhin schon gesagt habt, ist so ein Schneeball ja auch ganz schön vielfältig und man kann mit ihm jede Menge Spaß haben (Iglu bauen, Schneeballschlacht,...) und viele verschiedene Sachen erleben.
Und genauso toll, wie aus vielen kleinen Kristallen ein Schneeball werden kann, ist es auch, dass aus so vielen verschiedenen Kindern, wie ihr es seid, eine so tolle Jungschar werden kann.
Wir sind so verschieden und haben trotzdem total viel Spaß miteinander und können so viel gemeinsam erleben!
So viele verschiedene Eigenschaften und Gott hat die geniale Idee, dass wir trotzdem super zusammen passen.
Oder vielleicht genau weil wir so verschieden sind, genau, weil uns Gott so verschieden gemacht hat, ergänzen wir uns so prima und können so viel gemeinsam erleben!
Und wenn ihr nachher bei der Schneeballschlacht einen Schneeball formt, dann denkt ihr vielleicht noch mal über das nach, was ich euch gerade versucht habe zu sagen! Es ist toll dass ihr alle so unterschiedlich seid!
Amen.
(Jessica Schukraft)
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